Ostafrika: Malteser verteilen Reis, Öl und Bohnen im Norden Kenias

12 Kilogramm Reis, sechs Kilogramm Bohnen und zwei Liter Öl pro Familie als Soforthilfe

08.08.2011
Die Malteser organisieren die Verteilung von Grundnahrungsmitteln mit lokalen Partnern in der Region Marsabit

Die Malteser organisieren die Verteilung von Grundnahrungsmitteln mit lokalen Partnern in der Region Marsabit
Foto: Ute Kirch

Mit einem ersten Hilfskonvoi haben die Malteser Grundnahrungsmittel für rund 17.000 Menschen in die Region Marsabit im Norden Kenias gebracht. In Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern der Diözese Marsabit verteilten die Malteser die Hilfsgüter in vier Dörfern über die dortigen Gesundheitszentren.


"Es hat in dieser ländlich geprägten wüstenartigen Region schon sehr lange nicht mehr geregnet, und die Auswirkungen sind hier besonders schlimm", berichtet Malteser International Nothilfe-Koordinatorin Ute Kirch. "Die Menschen hier leben traditionell von der Viehzucht, doch die Weidegründe sind ausgetrocknet, ihr Vieh stirbt, sie haben keine Nahrungsmittel mehr, die Vorräte sind aufgebraucht. Jetzt kommen die Bewohner in die Gesundheitszentren nach Segel, Kargi, Laisamis und Sakardala, um sich hier registrieren zu lassen", so Kirch weiter.

"Jede Familie erhält von uns zunächst 12 Kilogramm Reis, sechs Kilogramm Bohnen und zwei Liter Öl - das ist die Ration für einen Monat". Weitere Verteilungen für die nächsten Wochen und Monate sind in Vorbereitung. Da Kinder, schwangere Frauen und alte Menschen besonders geschwächt und anfällig sind, erhalten sie außerdem proteinreiche Zusatznahrung und. Eisenpräparate.

"In Laisamis sind laut Angaben des örtlichen Krankenhauses bereits drei unterernährte Kinder gestorben", so Kirch. "Hier haben wir die Lebensmittel an 666 Familien - das sind 2.664 Menschen - verteilt, darunter viele mangelernährte Kinder, schwangere Mütter und stillende Frauen sowie ältere und kranke Menschen." In Segel erhielten auch 49 Viehzüchter-Haushalte - 208 Menschen - Hilfe; sie waren aus einer anderen Region nach Segel gekommen, da es in ihrer Region keine Nahrung mehr für das Vieh gab. Auch in den Dörfern Kargi und Sakardala ist der Bedarf groß. Auf der Grundlage der Registrierungen werden die Malteser die Verteilungen in den kommenden Tagen ausweiten.

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