Hungersnot Ostafrika: "Familien haben nur noch eine Mahlzeit am Tag"

180.000 Euro für Soforthilfe

25.07.2011
Hungernde Menschen auf der Flucht

Hungernde Menschen auf der Flucht
Foto: reuters/Omar Feisal

Die Malteser verteilen im Nordosten Kenias, im Distrikt Marsabit, Lebensmittel wie Öl, Reis und Bohnen an die Bevölkerung. „Die meisten Familien haben nur noch eine Mahlzeit am Tag“, berichtet Katja Horstmann, Ostafrika-Referentin von Malteser International. Fast jedes dritte Kind leidet massiv Hunger und ist krank. 180.000 Euro stellt die Hilfsorganisation für den Lebensmittel-Kauf und die Verteilung sofort bereit. Die Malteser konzentrieren ihre Hilfe auf die Menschen in den ländlichen Gebieten, weil deren Versorgung nicht gesichert ist.

In den überwiegend kirchlichen Gesundheitsstationen der Region Marsabit nimmt die Zahl der Durchfall-, Atemwegs- und Hauterkrankungen stark zu. „Viele Menschen haben zudem Wurmerkrankungen und bakterielle Infektionen“, sagt Horstmann. Neben Lebensmitteln werden Medikamente für insgesamt 24.000 Menschen im Bezirk Laisamis im Distrikt Marsabit ausgegeben. Örtliche Gesundheitshelfer werden zu den oft entkräfteten Menschen in den abgelegenen Dörfern fahren, sie untersuchen und registrieren. „In Kürze wollen wir 3.000 Kinder unter fünf Jahren und 1.200 schwangere oder stillende Frauen mit dem Wichtigsten versorgt haben“, hofft Horstmann auf einen zügigen Verlauf.

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