Malteser und Johanniter auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag

Mit rund 1.000 ehrenamtlichen Helfern sind der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe beim 2. Ökumenischen Kirchentag vom 12. bis 16. Mai 2010 in München aktiv.

04.05.2010

Mit rund 1.000 ehrenamtlichen Helfern sind der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe beim 2. Ökumenischen Kirchentag vom 12. bis 16. Mai 2010 in München aktiv. Überall dort, wo beim Kirchentag viele Menschen zusammentreffen, stehen Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes bereit, um bei Notfällen schnell helfen zu können. Der Malteser Fahrdienst bringt Kirchentagsbesucher mit eingeschränkter Mobilität sicher zu den Veranstaltungsorten. Darüber hinaus engagieren sich die Malteser- und Johanniter-Jugend in der Kinderbetreuung, sowie im Begleitdienst für Menschen mit Behinderung.

Sanitätsdienst – im Notfall sofort zur Stelle

Knapp 700 Einsatzkräfte der Malteser und der Johanniter sind während des Ökumenischen Kirchentags im Sanitätsdienst aktiv. Während der Eröffnungsgottesdienste und des anschließenden Abends der Begegnung am 12. Mai in der Münchner Innenstadt bauen die beiden Hilfsorganisationen auf der Theresienwiese und innerhalb des Altstadtringes zahlreiche Sanitätsstationen auf. Zusätzlich werden Helfer zu Fuß im Bereich der Innenstadt unterwegs sein.

Ab dem 13. Mai gehören dann auch das Olympiagelände, die Messe München sowie viele kleinere Veranstaltungsorte zum Einsatzgebiet der Sanitäter. Insgesamt 21 Standorte für Sanitätsstationen gibt es während des Kirchentags.

„Die große Anzahl Helfer ist nötig, um für alle Fälle gewappnet zu sein“, erklärt Gesamteinsatzleiterin Christiana Mitterer vom Malteser Hilfsdienst. In der Regel sind es aber vor allem kleinere Blessuren, die die Helfer in Atem halten werden. „Die meisten Hilfeleistungen können ambulant in einer unserer Unfallhilfsstellen, an unseren Sanitätsstationen oder von den zahlreichen mobilen Einsatzkräften behandelt werden.“ Sollte es zu ernsthafteren Verletzungen kommen, stehen zusätzliche Rettungswagen und Notärzte bereit, um eine rasche Versorgung und eine schnelle Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen.

„Am schönsten ist es natürlich auch für uns Helfer, wenn nichts passiert und jeder Besucher gesund nach Hause kommt. Bei so vielen Besuchern lassen sich Einsätze aber nicht ganz vermeiden“, so Mitterer. Daher appellieren die beiden Hilfsorganisationen an die Besucher, Rücksicht aufeinander zu nehmen.

Kinderbetreuung – Spaß für die Kleinen, Freiraum für die Eltern

Über den Sanitätsdienst hinaus betreiben Malteser und Johanniter beim Kirchentag im Sinne der Ökumene auch eine gemeinsame Jugendarbeit. Allein über 100 Mitglieder der Malteser- und Johanniter-Jugend engagieren sich in der Kinderbetreuung auf dem Messegelände in Halle B1. Dort sind Kinder von Kirchentags-Teilnehmer von drei bis zehn Jahren zum Spielen, Basteln, Malen und Erzählen eingeladen. Auch Kinder mit Behinderung können nach vorheriger Rücksprache betreut werden.

Für Daniela Malzer von der Johanniter-Jugend aus Regensburg ist es bereits der vierte Kirchentag, bei dem sie sich um die Kinder von Besuchern kümmert: „In drei Gruppen, die immer von ausgebildeten Jugendgruppenleitern betreut werden, gibt es für die Kinder altersgerechte Aktivitäten – etwa Bauklötze, Puzzles oder auch Brettspiele.“

Die Kinderbetreuung steht von Donnerstag, den 12. Mai bis Samstag, den 15. Mai jeweils von 9 bis 19 Uhr zur Verfügung. Der Kostenbeitrag inklusive Verpflegung liegt bei 3,50 Euro pro Kind oder 6,50 Euro für Geschwister.

Die Kinderbetreuung der Malteser- und Johanniter-Jugend ist telefonisch unter der Rufnummer 01520 / 2965669 erreichbar.

Begleitung für Menschen mit Behinderung – damit der Kirchentag zum Erlebnis wird

Über 100 Mitglieder der Malteser- und Johanniter-Jugend erleichtern Menschen mit Behinderung den Besuch des Ökumenischen Kirchentags in München. Sei es durch Unterstützung beim Umsteigen in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder durch eine persönliche Begleitung zu bestimmten Veranstaltungen. Durch diesen Service soll auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen eine weitgehend selbst bestimmte Teilnahme am Kirchentag ermöglicht werden.

„Für manche Menschen, die beispielsweise im Rollstuhl sitzen, ist nur durch die Hilfe unserer Jugend der Kirchentagsbesuch überhaupt möglich“, so Marcus Blanck, Sachgebietsleiter Jugend der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Es haben sich auch wieder Besucher angemeldet, die wir bei Kirchentagen schon seit Jahren begleiten.“ Alle Helfer der Malteser- und Johanniter-Jugend, die sich in der Begleitung für Menschen mit Behinderung engagieren, werden im Umgang mit Rollstühlen eingewiesen und lernen, wie man am besten Blinden oder Kirchentagsbesuchern mit Sehbehinderung begegnet.

Der persönliche Begleitdienst wird vom Zentrum „ÖKT – Barrierefrei!“ in der Halle A4 auf dem Messegelände vermittelt. Erreichbar ist das Zentrum „ÖKT – Barrierefrei!“ telefonisch unter 089 / 94967-500 (Fax: -555).
 
Fahrdienst für Behinderte

Während des Ökumenischen Kirchentages befördert der Malteser Fahrdienst Menschen mit Behinderung. 50 behindertengerechte Fahrzeuge stehen an zentralen Stellen im Stadtgebiet für fahrberechtigte Personen bereit.

„Wir wollen der Immobilität keine Chance geben – das ist die Maxime des Fahrdienstes für Menschen mit Behinderung“, erklärt Michael Bauer, Leiter Fahrdienste bei den Maltesern. 150 Fahrer und Beifahrer kümmern sich während der Fahrt um die Gäste. Das Angebot richtet sich an Menschen, die im Rollstuhl sitzen oder eine Gehbehinderung haben und nicht die Möglichkeit besitzen, den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen.

Um Fahr- und Wartezeiten möglichst kurz zu halten, gilt das Angebot des Fahrdienstes nur im Bereich der Veranstaltungsorte des Ökumenischen Kirchentags und dort wo das Kirchentagsbüro Teilnehmer mit Behinderung Quartiere vermittelt hat. Die letzten Fahrten beginnen täglich gegen 23:30 Uhr.
  
Die Haltestellen des Fahrdienstes während des Kirchentags: Innenstadt (2x), Theresienwiese, Olympiagelände, Messe, Hauptbahnhof.

Der Fahrdienst kann darüber hinaus telefonisch unter 089 / 94967-550 angefordert werden.

Podiumsdiskussion 15. Mai, 11 Uhr – „Alleinstellungsmerkmal Nächstenliebe“

Auch inhaltlich tragen die Malteser und die Johanniter zum Kirchentag bei: Am Samstag, den 15. Mai um 11 Uhr, laden die beiden Hilfsorganisationen zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Alleinstellungsmerkmal Nächstenliebe“ in die Alte Kongresshalle, Theresienhöhe 15, ein.

Unter anderem mit:
- Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes,
- Hans-Peter von Kirchbach, General a.D., Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe.

 

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Klaus Walraf
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