Ostafrika: Malteser weiten ihre Hilfe aus, neuer Hilfskonvoi geplant

Dank Spenden mehr Hilfe möglich als geplant

17.08.2011
Malteser Partner verteilen Nahrungsmittel im Nordosten Kenias

Malteser Partner verteilen Nahrungsmittel im Nordosten Kenias
Foto: Ute Kirch

Angesichts der großen Not in Afrika weiten die Malteser ihre Hilfe in der Diözese Marsabit im Nordosten Kenias aus. „Dank der großen Spendenbereitschaft der Bevölkerung können wir fast dreimal so vielen Menschen helfen wie ursprünglich geplant“, so Ute Kirch, Nothilfekoordinatorin der Malteser, die vor wenigen Tagen aus Afrika zurückkehrte.

In den nächsten Wochen sollen weitere Nahrungsmittel für rund 43.000 Menschen nach Marsabit transportiert werden. Neben Reis, Öl und Bohnen bekommen besonders Kinder, schwangere und stillende Frauen sowie alte und kranke Menschen eine protein- und vitaminreiche Zusatznahrung.

In der Region von der Größe Bayerns sind zwei Regenzeiten ausgefallen, die Weidegründe ausgetrocknet, sodass das Vieh stirbt und die Familien kein Geld haben, um Lebensmittel zu kaufen. „Die Aussichten sind nicht gut“, so Kirch. „Ende Oktober soll  die kleine Regenzeit beginnen, doch selbst wenn es regnet, wird es  nicht ausreichen, es wird viele Monate wenn nicht Jahre dauern, bis sich Mensch und Tier von den Folgen dieser Dürre erholt haben.“ Kirch ist davon überzeugt, dass längerfristiges Engagement gefragt ist, damit sich die Bevölkerung für künftige Dürren wappnen kann – unter anderem durch den Aufbau von Getreidebanken und Einkommen schaffenden Maßnahmen.

Spendenkonto
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Bank für
Sozialwirtschaft
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